LATIN RHYTHM nach unserer Definition bezeichnet alle Tänze lateinamerikanischer Herkunft, die man in den Klubs vorfindet. Insbesondere Mambo, Salsa, Merengue, Bachata und Cha Cha Cha bilden die Grundlage dafür. Grundsätzlich spiegeln alle Tänze aus Lateinamerika die Lebensfreude der Menschen in Bewegung wieder. Ob romantischer oder feuriger Art, der Spass steht dabei im Vordergrund. Diese Tänze sind normalerweise nicht so sehr strukturiert wie die "europäisierten Latein-Tänze" und somit frei in Ihrer Interpretation. Das Miteinander der Akteure als nonverbale Kommunikation zeichnen sie aus.
MAMBO der kubanische Klassiker unter den ursprünglichen lateinamerikanischen Tänzen, der als Vorläufer der Salsa im Cross Body-Stil und des Cha Cha Cha gilt. Mambo ist ein Tanz, der Bestandteil der "American Rhythm"-Tänze und des nordamerikanischen Turnier-Tanzprogramms ist. Aus diesem Grunde erfährt er eine gewisse Struktur hinsichtlich Festlegung der Figuren und der technischen Ausführung "Cuban Motion". Der Vorwärts-Rückwärts-Grundschritt mit Platzwechsel, Unterarmdrehungen und Wickelfiguren im Rhythmus "schnell, schnell, langsam" im 4/4-Takt mit musikalischer Betonung auf "2" für den Schrittansatz erfordern ein gewisses musikalisches Gespür. Mit dem Film "Dirty Dancing" wurde Mambo populär und erfährt gerade heute wieder eine Renaissance.
SALSA in der von uns unterrichteten Version basiert auf den verschiedenen Einflüssen unterschiedlicher Herkunft in der Cross Body-Variate und erfährt damit eine Symbiose. Ob die Akzentuierung auf "1", "2" oder "3" erfolgt, richtet sich nach der Musik und wird entsprechend adaptiert. (Salsa-)Tanzen ist für uns der körperliche Ausdruck zur Musik im gemeinsamen Verschmelzen der Emotionen. In der Ausführung gilt im Wesentlichen das, was auch den Mambo auszeichnet.
In fortgeschrittener Form unterrichten wir die körperlich anspruchsvolle kolumbianische "Boogaloo"-Variante. Diesen Stil erkennt man an den sehr schnellen Bein- und Hüftbewegungen, die in gewisser Weise an Rock`n´Roll erinnern.
MERENGUE ursprünglich aus der Dominikanischen Republik ist wohl in seiner Ausführung der am einfachsten zu erlernende Tanz der lateinamerikanischen Tänze. Hier lernt man im 4/4 Takt die Hüftbewegung "Cuban Motion", die als Grundlage für alle anderen Tänze gilt, Schritt für Schritt im gleichförmigen Rhythmus. Grundschritte vorwärts, rückwärts, seitwärts, gedreht mit Unterarmdrehungen und Wickelfiguren zu fröhlicher Musik bilden den schnellen Einstieg in das karibische Lebensgefühl.
BACHATA ist ursprünglich an kubanische und karibische Bolero-Musik angelehnt und für romantische Musik konzipiert worden. Später dann wurde das Tempo schneller in Anlehnung an Merengue. Als Tanz ist Bachata aus der Dominikanischen Republik kommend, mit Chassé-Schritten und einem Hip-Lift im letzten Viertel versehen, schon seit Jahren sehr populär und vorwiegend in der Salsa-Szene anzutreffen.
CHA CHA CHA in der ursprünglichen kubanischen Tanzweise unterscheidet sich gänzlich von der europäisierten Latein-Variante. Vorwärts- und Rückwärts-Chassés und Platzwechsel im Cross-Body-Stil sind hier vorwiegend. Cha Cha Cha ist ein sehr lebendiger und quirliger Tanz, der vor Lebensfreude nur so sprüht. Wir unterrichten diesen Tanz in der Klub-Stil Variante.
CORE RHYTHM / LAT-IN-LINE der Tanzspaß für alle (auch ohne Partner)! Lateinamerikanische Tänze werden als Solo-Bewegungen vermittelT. Wir konzentrieren uns auf die eigenen Fähigkeiten zuerst, bevor wir mit dem Partner tanzen.
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